ITOM Bachelorarbeit gewinnt Planspielpreis!

ITOM Bachelorandin Linda Dowidat, hat mit ihrer Arbeit "Entwicklung eines Motivationsframeworks für Competence Developing Games in Unternehmen im Bereich IT Security Defense" den Deutschen Planspielpreis des Europäischen Planspielforums gewonnen. Sie hat sich gegen über 20 anderen Teilnehmern, darunter auch Masterarbeiten und Dissertationen durchgesetzt und den ersten Platz belegt. Linda durfte unter anderem ihre Bachelorarbeit im Rahmen des Planspielpreises präsentieren, ihre Präsentation können Sie hier finden. Betreut wurde sie während ihrer Zeit beim ITOM von Prof. Dr. Martin R. Wolf und Johannes König.

 

Eine Kurzfassung aus Linda Dowidats Bachelorarbeit:

„Das Ziel […] war es, ein Motivationsframework zur Entwicklung von Competence Developing Games zu erstellen, um exemplarisch zu demonstrieren wie ein komplexes Thema wie Cyber Security Defense im Unternehmensalltag spielerisch vermittelt werden kann. Anhand der Eingliederung des erstellten Motivationsframeworks in den Spielentwicklungsprozess und der exemplarischen Anwendung des Motivationsframeworks sollte bewiesen werden, dass bei der Entwicklung eines CDGs nicht nur die Grundlagen des Spieldesigns, sondern auch auf das Spiel einwirkende Rahmenbedingungen beachtet werden müssen. Das Motivationsframework wurde zunächst anhand von ausgewählten Lern- und Motivationstheorien theoretisch abgeleitet, um es mit den spielerischen Prinzipien des MDAFrameworks von Hunicke et al. (2004) zu kombinieren. Damit das entwickelte Motivationsframework exemplarisch an dem sich in der Entwicklung befindenden CDG GHOST, angewendet werden konnte, wurde durch das Vorgehensmodell von Herrmanny und Schmidt (2014) analysiert, an welcher Stelle im Spielentwicklungsprozess das Motivationsframework eingegliedert werden sollte und wie benötigte Informationen zur Anwendung des Motivationsframeworks gesammelt werden können. Die darauffolgende exemplarische Anwendung des Motivationsframeworks anhand von GHOST lieferte zudem Output für eine verbesserte Vorgehensweise zur Anwendung des Motivationsframeworks. Durch die Auflistung der grundlegenden Theorien des Motivationsframeworks und Gegenüberstellung der Kriterien »Rahmenbedingungen«, »Spielprozess« und »Aufgabenkonzeption« konnte anhand einer Tabelle dargestellt werden, wie sich die einzelnen Theorien auf obige Kriterien der Spielentwicklung anwenden lassen. Das praktische Ergebnis bestätigte die postulierte Hypothese, dass vor allem in Hinsicht auf Motivation, die Beachtung der Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle spielen. Deshalb sollte in dem Forschungsfeld der CDGs und bei der CDG-Entwicklung das Kriterium Rahmenbedingungen stärker miteinbezogen werden.“

 

Die vollständige Bachelorarbeit von Linda Dowidat kann hier runtergeladen werden.

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Foto: ZMS DHBW Stuttgart / Thomas Lobenwein (Fotograf)